Gemeinsames Musizieren vernetzt Gehirne

Gemeinsames Musizieren vernetzt Gehirne

Beim Zusammenspiel von Gitarristen bilden sich hirnübergreifende
Netzwerke von Nervenzellen aus

Berlin, 29. November 2012 – Jeder, der schon einmal in einem Orchester
musiziert hat, kennt das Phänomen: Der Impuls für das eigene Handeln scheint
nicht mehr vom Geist des Einzelnen alleine auszugehen, sondern viel stärker
durch die koordinierte Aktivität der Gruppe gesteuert zu sein. Tatsächlich
bilden sich beim gemeinsamen Musizieren hirnübergreifende Netzwerke aus –
dies haben Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in
Berlin nun nachgewiesen. Sie haben die Hirnwellen von Gitarristen mit Hilfe
von Elektroden verfolgt, während diese ein Duett spielten. Dabei sind sie auf
deutliche Unterschiede in der Hirnaktivität der Musiker gestoßen, je nachdem
ob diese den Ton angaben oder sich am Rhythmus ihrer Kameraden orientierten.

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Ich durfte an dieser Studie teilnehmen!